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InnergschlössUnsere Landschaft


Die Eiszeit hat die Täler der Hohen Tauern geformt,  auch das Gschlösstal. Im Talboden dominierte bis in die 1950er Jahre der Gschlössbach mit seinen Schotterbänken die Landschaft. Durch seine Begradigung entstanden mit den ebenen Wiesen  ideale Weiden für die Milchkühe. Bis heute wird der Gschlössbach gespeist aus den Schmelzwassern der Gletscher Villtragen- und Schlatenkees und weist, obgleich gezähmt, die Dynamik eines Gletscherbaches auf. Im Winter fließt er ruhig zwischen den Hütten des Almdorfes Innergschlöss dahin, am Außergschlöss und den Wohlgemuthsalmen vorbei, aber im Sommer rauscht er mit Macht durch das Tal. Bei starken Regenfällen tritt er da und dort über seine Ufer und hinterlässt auf den Wiesen den feinen Gletschersand.


Gebirgsbach
Der Nationalpark Hohe Tauern


Die Almsennerei Tauer liegt am Eingang des Nationalparks Hohe Tauern. Mit 1.856 km2 Gesamtfläche in Tirol, Kärnten und Salzburg und Tirol der größte, zusammenhängende Nationalpark im Alpenbogen. Einmalig ist die Kombination aus Kulturland und Urland. Die Kulturlandschaft, seit Jahrhunderten von den Almbauern gepflegt und bewirtschaftet, umschließt als Außenzone die fast unberührte Wildnis der Kernzone. Im Gschlösstal sind die verwitterten Holzblock-Fassaden der Almdörfer gleichsam Zeugen einer jahrhundertealten Tradition. Bis hinauf auf 2.000 m sind im Sommer  Kühe, Kälber und das Galtvieh zuhause.  In den obersten Stockwerken des Nationalparks auf 2.500 m verbringen Ziegen und Schafe mit ihrem Nachwuchs die Sommerfrische. Ein weites Netz an Wegen und Steigen lädt zum Wandern und Genießen dieser einzigartigen Landschaft ein.


Frauenbrunnen
Biodiversität


Die Almwiesen und –rasen im und über dem Gschlösstal weisen eine reiche Artenvielfalt auf. Die Beweidung durch die Tiere hält den Bewuchs kurz und verhindert die Verbuschung der Landschaft. So bleibt der besondere Lebensraum erhalten.  Insgesamt sind im Nationalpark Hohe Tauern 1.500 Pflanzenarten nachgewiesen und unglaubliche 10.000 verschiedene Tierarten. In der hochalpinen Zone gelingt es nur noch wenigen, speziell angepassten Pflanzen zu überleben. Auch in der Gletscherregion ist der Klimawandel spürbar und messbar. Die Erwärmung hat die einstigen Eisriesen zusammenschmelzen lassen. Bis zu 60 m Länge haben die Gletscherzungen des Schlatenkees innerhalb eines Sommers verloren.  Der Nationalpark Hohe Tauern ist nicht nur ein Erholungsort, sondern auch ein reges Betätigungsfeld für Forschung und Wissenschaft.


unsere 3000er
Unsere Dreitausender


Nicht umsonst gilt der Talabschluss im Gschlösstal als der schönsten in den Ostalpen. Wie eine Perlenkette reihen sich die Dreitausender der Venedigergruppe aneinander. Am besten erkennt man sie vom Gletscherweg oder vom Ochsnerwaldweg aus.  Der östlichste Gipfel der Kette ist der Kristallkopf mit 3.329 m, daneben  der 3.451 m Hohe Zaun. An das Rainerhorn, mit 3.559 m der höchste frei auf Osttiroler Boden stehende Dreitausender, schließt die Schwarze Wand,  3.506 m, mit ihrer charakteristischen dunklen Seite an. Schließlich sieht man den eis- und schneebedeckten Gipfel des Kleinvenediger mit 3.471 m. Der höchste Gipfel mit 3.666 m ist der Großvenediger, der sich fast hinter der Bergkette versteckt, nur der flache Grat schaut heraus.










Rundwanderweg Start


Rundwanderweg

In 7 Stationen informiert der Rundweg über die Berglandwirtschaft. Einst und heute eine Kreislaufwirtschaft im Einklang mit der Natur.


1. Rundweg Almsennerei Tauer

Der Rundweg startet beim Almdorf Getauer, gleich neben dem Matreier Tauernhaus. Eines von drei Tauernhäuser, die den Säumern seit dem Mittelalter Schutz und Verpflegung boten. Mit ihren Rössern transportierten sie Waren von Norden nach Süden und umgekehrt. Für Salz, Gewürze, Metalle, Häute, Leder und Loden galt es Maut an die Salzburger Erzbischofe zu zahlen. Ebenso für Olivenöl, Tabak, gedörrte Birnen, Mandeln und Nüsse. Seit der Römerzeit und lange vor der Eröffnung der Felbertauernstraße im Jahr 1967 war der Felbertauern ein stark frequentierter Alpenübergang. Am 28. Mai 1878 wollte der Viehhändler Hochfilzer aus dem Pinzgau 130 Stück Vieh von Matrei über den Felbertauern treiben. Unterwegs wurde er von einem Schneesturm überrascht und vier Viehtreiber kamen zu Tode, nur 30 Kühe und Rinder überlebten die Katastrophe.


Almdorf

2. Almdorf

Dass sich die Almhütten eng aneinanderdrängen, ist typisch für die historischen Almdörfer im Tauern- und Gschlösstal. Mindestens 200 Jahre haben sie schon auf dem Buckel, errichtet aus den Materialien der Umgebung. Die Almhütten gehören zu den Höfen der Matreier Bauern und in alten Auftriebsrechten ist festgeschrieben, wieviel Vieh auf die Alm gebracht werden darf. Bis in die 1960er Jahre zogen die Familien im Sommer mit Kühen, Hennen, Schweinen, Schafen und Ziegen auf die Alm. Das Galtvieh und die Rinder waren mit den Hirten auf den höher gelegenen Ochsenalmen unterwegs. Das Milchvieh blieb im Talboden und kam jeden Morgen und jeden Abend zum Melken in den Stall. Die Milch wurde zu Butter, Butterschmalz und Graukäse verarbeitet. Der Kupferkessel zum Käsen hing über dem offenen Feuer in der sogenannten „Rachkuchl“. Schornstein gab es keinen, nur Lüftungsschlitze und der Rauch färbte die Wände schwarz. Hier wurde auch gekocht, in der Früh ein Mües aus Milch und Mehl, zu mittags und abends Suppe, Knödel, Kasnudeln oder Schlipfkrapfen, was der Hof eben hergab. Nur an Feiertagen kamen Speck, Würste oder in Fett ausgebackene Blattln, Kiachlen oder Krapfen auf den Tisch


Wasserrad

3. Energie aus dem Wasser

Seit 1920 betreibt das Matreier Tauernhaus ein Wasserkraftwerk und nutzt die Energie des Messling- Baches. Relikte des ersten Kraftwerkes sind im Untergeschoss der alten Sägewerks zu sehen. Heute ist eine moderne Turbine im Einsatz, die das Gasthaus und die Almsennerei mit Strom versorgt. Wohingegen das Venezianer-Gatter schon seit 200 Jahren durch das große Holzrad angetrieben wird. Diese wasserbetriebenen Sägen gibt es bereits seit dem Mittelalter im gesamten Alpenraum. Ihre Verbreitung soll auf venezianische Holzhändler zurückgehen, die den Holzhunger der blühenden Lagunenstadt stillten. Im Triebwerk der sogenannten Sägemühle wird die Kraft vom Wasserrad auf zwei Bewegungen übertragen. Das Gatter mit dem fixen Sägeblatt bewegt sich senkrecht auf und ab. Der Holzstamm läuft auf einer Art Wagen auf Rollen waagerecht auf das Sägeblatt zu, ruckweise durch Ketten gezogen. Erst wenn der Sägebetrieb startet, wird der Schieber geöffnet und das Wasser läuft über ein Holzgerinne auf die Schaufeln des sogenannten oberschlächtigen Wasserrades. Die meisten Teile des Venezianer-Gatters wie Zahnräder und Schrauben sind aus Holz gefertigt und erfüllen bis heute ihre Funktion


Biokläranlage

4. Nachhaltigkeit

Aus dem 26m Tiefe sprudelt frisches Wasser für die Almsennerei. Der Brunnen für die Almsennerei wurde von einem Experten mit der Wünschelrute gesucht, denn reines Wasser ist der wichtigste Hilfsstoff in der Käseproduktion. So wäscht der Senner den Käsebruch aus, um einen Teil des Milchzuckers zu entfernen, damit der Käse weniger Säure entwickelt. Auch das Butterkorn wird mit Wasser ausgewaschen um Milchzuckerreste und Eiweißreste zu entfernen. Dadurch bleibt die Butter länger haltbar. Um die Qualität der Almbutter zu steigern, wird das Butterkorn ebenfalls mit Wasser ausgewaschen. So kann der Senner die Milchzuckerreste und Eiweißreste entfernen und die Butter ist länger haltbar. Die Abwässer werden in der neuen ökologischen Pflanzenkläranlage gereinigt. Durch ein Zusammenspiel von ausgewählten Sumpfpflanzen und den Mikroorganismen im Boden und im Wasser des Teichs werden die organischen und anorganischen gelösten Stoffe abgebaut bzw. an den Boden gebunden. Über den natürlichen Filter des Bodens fließt das gereinigte Wasser dann in den Tauernbach und damit zurück in den natürlichen Wasserkreislauf.


Mäher Almwiesen

5. Almwiesen

Erst durch den Bau des Damms in den 1950ern Jahren sind die ebenen Weideflächen entstanden. Zuvor ist der Tauernbach immer wieder ausgebrochen und hat die Wiesen mit Steinen und Sand verwüstet. Seit der Regulierung bieten die Weiden von Juni bis September ein reichhaltiges Futter. Das rauhe Klima lässt die besten und robustesten Gräser wachsen. Deren Inhaltsstoffe und Aromen finden sich in der Milch, im Käse und in der Butter. So stammt die gelbe Farbe vom natürlichen Beta-Carotin, dass die Tiere über die Pflanzen aufnehmen und über die Milch wieder ausscheiden. Dank der ungesättigten Omega-3-Fettsäuren aus dem frischen Gras ist Almbutter weich und sahnig. Ungesättigte Fettsäuren sind gesund und wichtig für Nerven und Gehirn, wohingegen harte Butter einen hohen Anteil von gesättigten Fettsäuren aufweist, die sich im Körper gerne in Fettdepots ablagern. Für die rund 150 Milchkühe auf den Almen Getauer, Wohlgemuth, Außergschlöss und Innergschlöss ist die Almsaison wie eine Sommerfrische. Das gute Futter, und der Aufenthalt an der frischen Luft stärken Immunsystem, Widerstandsfähigkeit und Gesundheit der Tiere. Kein Wunder, dass ihre Milch von hoher Qualität ist.


Grossvenediger






6. Nationalpark Hohe Tauern

Die Almsennerei Tauer liegt am Eingang des Nationalparks Hohe Tauern, mit 1.856 km2 Gesamtfläche das größte Schutzgebiet im Alpenbogen. Die Kulturlandschaft, seit Jahrhunderten von den Almbauern gepflegt und bewirtschaftet, umschließt als Außenzone die fast unberührte Wildnis der Kernzone. Die Eiszeit hat die Täler der Hohen Tauern geformt. Nur zaghaft wagten sich nach dem Rückzug des Eises vor etwa 12.000 Jahren Pflanzen und Tiere aus den zentralasiatischen Kältesteppen, aus der Arktis aber auch aus Südeuropa in diesen neuen Lebensraum. So ist der NPHT eine Arche Noah für tausende Tier- und Pflanzenarten, aber auch Erholungsraum für Menschen. Ein weites Netz an beschilderten Wegen lädt zum Genießen dieser einzigartigen Landschaft ein. Steigt man von hier aus bis in die Gipfelregionen hinauf, dann durchschreitet man mehrere Höhenstufen, mehrere Lebensräume und das Klima ändert sich, vergleichbar mit einer Reise in die Arktis. Nur 60 min Fußweg entfernt sieht man im Gschlösstal die eindrucksvollen 3.000er der Venedigergruppe. Von dort fließen die Schmelzwasser des Villtragen- und Schlatenkees über den Tauernbach ins Tal.


Almsennerei Tauer






7. Almsennerei Tauer

Bis in die 1930er Jahre wurde in der Sennerei beim Matreier Tauernhaus die Milch der umliegenden Almen verarbeitet. Dann fiel das historische Steingebäude in einen Dornröschenschlaf, aus dem es erst im Jahr 2016 erwachte. Damals beschlossen die Almbauern, die Veredlung und Vermarktung ihrer qualitätsvollen Milch in den Sommermonaten selbst in die Hand zu nehmen. Rund 25 Bauern aus der Region schlossen sich mutig zu einer Genossenschaft zusammen, um die Wertschöpfungskette zu verlängern. So bleibt der Milchpreis stabil, unabhängig von den Höhen und Tiefen am globalen Milchmarkt. Ca. 3.000 l tagesfrische Milch werden hier seit Anfang Juni 17 zu Butter, Graukäse, Schnittkäse und Almkäse verarbeitet. Allesamt erhältlich im Almladen über der Sennerei, ebenso wie Produkte von Freunden, Souvenirs und Lebensmittel. Von hier aus kann man auch am Vormittag den Sennern beim Käsen zuschauen. Der Graukäse ist übrigens nach dem Wildenkogel benannt, der sich im Süden erhebt. Der Tauernkogel, nordwestlich bei der St. Pöltener Hütte gelegen, leiht dem Schnittkäse seinen Namen und das Rainerhorn, ein 3.599m hoher Gipfel der Venedigergruppe, stand Pate für den Almkäse.


Streichelzoo 1Streichelzoo 2Streichelzoo 3Streichelzoo 4





WANDERTIPPS


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Der Ochsnerwaldweg

Der Ochsenwaldweg im Innergschlöss bietet ein sensationelles Panorama auf die Dreitausender der Venedigergruppe. Vom Parkplatz Matreier Tauernhaus ca. 3,5h Gehzeit, ein schöner Rundweg für die ganze Familie.

Vorbei an der Almsennerei Tauer auf der  rechten und  bald darauf der Wohlgemuth-Alm auf der linken Seite, führt der Güterweg über den Zusammenfluss von Dichtenbach und Tauernbach ins Gschlösstal. Die grau verwitterten Hütten im Außergschlöss bilden ein für die Region typisches Almdörfl. Weiter geht es am Frauenbrunnen vorbei, dessen Wasser bei Augen- und Frauenleiden helfen soll. Die Felsenkapelle lädt zum Innehalten ein, bevor der Weg entlang des Gschlössbachs zum Almdorf Innergschlöss führt. Ca. 5 Minuten Gehzeit hinter dem Gasthaus Venedigerhaus zweigt rechts ein markierter Steg über die Wiesen Richtung Ochsenwald ab. Hier werden seit jeher die Ochsen bzw. das Galtvieh aufgetrieben, wohingegen die Milchkühe im Talboden bleiben. Hat man den Birken-Erlenwald durchquert, öffnet sich die Landschaft und der Steig führt abwechslungsreich durch lichte Lärchen- und Zirbenbestände und an kleinen Moorlaken vorbei. Im Frühsommer blühen hier die Almrosen, gleich danach schweben die Blütenstände des Wollgrases über den feuchten Wiesen. Am höchsten Punkt des Ochsenwaldweges bietet sich den Wanderern das eindrucksvolle Panorama des Gletschers, bevor es wieder ins Villtragental hinuntergeht, immer mit Blick auf die Dreitausender Großvenediger, Kleinvenediger, Rainerhorn, Schwarze Wand und Kristallkopf.


Ochsnerwaldweg     Ochsnerwaldweg



Die Grünseerunde

Der Ochsenwaldweg im Innergschlöss bietet ein sensationelles Panorama auf die Dreitausender der Venedigergruppe. Vom Parkplatz Matreier Tauernhaus ca. 3,5h Gehzeit, ein schöner Rundweg für die ganze Familie.

Vorbei an der Almsennerei Tauer auf der  rechten und  bald darauf der Wohlgemuth-Alm auf der linken Seite, führt der Güterweg über den Zusammenfluss von Dichtenbach und Tauernbach ins Gschlösstal. Die grau verwitterten Hütten im Außergschlöss bilden ein für die Region typisches Almdörfl. Weiter geht es am Frauenbrunnen vorbei, dessen Wasser bei Augen- und Frauenleiden helfen soll. Die Felsenkapelle lädt zum Innehalten ein, bevor der Weg entlang des Gschlössbachs zum Almdorf Innergschlöss führt. Ca. 5 Minuten Gehzeit hinter dem Gasthaus Venedigerhaus zweigt rechts ein markierter Steg über die Wiesen Richtung Ochsenwald ab. Hier werden seit jeher die Ochsen bzw. das Galtvieh aufgetrieben, wohingegen die Milchkühe im Talboden bleiben. Hat man den Birken-Erlenwald durchquert, öffnet sich die Landschaft und der Steig führt abwechslungsreich durch lichte Lärchen- und Zirbenbestände und an kleinen Moorlaken vorbei. Im Frühsommer blühen hier die Almrosen, gleich danach schweben die Blütenstände des Wollgrases über den feuchten Wiesen. Am höchsten Punkt des Ochsenwaldweges bietet sich den Wanderern das eindrucksvolle Panorama des Gletschers, bevor es wieder ins Villtragental hinuntergeht, immer mit Blick auf die Dreitausender Großvenediger, Kleinvenediger, Rainerhorn, Schwarze Wand und Kristallkopf.


Der Wanderhund


Der Gletscherweg


Der Gletscherweg

Der Ochsenwaldweg im Innergschlöss bietet ein sensationelles Panorama auf die Dreitausender der Venedigergruppe. Vom Parkplatz Matreier Tauernhaus ca. 3,5h Gehzeit, ein schöner Rundweg für die ganze Familie.
Vorbei an der Almsennerei Tauer auf der  rechten und  bald darauf der Wohlgemuth-Alm auf der linken Seite, führt der Güterweg über den Zusammenfluss von Dichtenbach und Tauernbach ins Gschlösstal. Die grau verwitterten Hütten im Außergschlöss bilden ein für die Region typisches Almdörfl. Weiter geht es am Frauenbrunnen vorbei, dessen Wasser bei Augen- und Frauenleiden helfen soll. Die Felsenkapelle lädt zum Innehalten ein, bevor der Weg entlang des Gschlössbachs zum Almdorf Innergschlöss führt. Ca. 5 Minuten Gehzeit hinter dem Gasthaus Venedigerhaus zweigt rechts ein markierter Steg über die Wiesen Richtung Ochsenwald ab. Hier werden seit jeher die Ochsen bzw. das Galtvieh aufgetrieben, wohingegen die Milchkühe im Talboden bleiben. Hat man den Birken-Erlenwald durchquert, öffnet sich die Landschaft und der Steig führt abwechslungsreich durch lichte Lärchen- und Zirbenbestände und an kleinen Moorlaken vorbei. Im Frühsommer blühen hier die Almrosen, gleich danach schweben die Blütenstände des Wollgrases über den feuchten Wiesen. Am höchsten Punkt des Ochsenwaldweges bietet sich den Wanderern das eindrucksvolle Panorama des Gletschers, bevor es wieder ins Villtragental hinuntergeht, immer mit Blick auf die Dreitausender Großvenediger, Kleinvenediger, Rainerhorn, Schwarze Wand und Kristallkopf.


Gletscherweg    Grossvenediger